Schulfernsehen


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Das Römer-Experiment Wie wird man Gladiator?

Sie waren die Superstars im alten Rom: Gladiatoren, die mit wilden Tieren oder gegen andere Gladiatoren um ihr Leben kämpften. Doch war ihr Leben wirklich so spektakulär wie wir heute glauben? Im Selbstversuch rekonstruieren Studenten, wie die Gladiatoren gelebt und trainiert haben.

Von: Ein Film von Peter Prestel

Stand: 08.03.2013

Studenten der Universität Regensburg lassen sich für das Experiment zu Gladiatoren ausbilden. | Bild: BR/SWR/Tilman Büttner

Wie wird man Gladiator? Und wie entbehrungsreich und gefährlich war so ein Gladiatorenleben? Um das herauszufinden, starten Studenten der Universität Regensburg unter der Leitung von Dr. Josef Löffl einen Selbstversuch: Ein halbes Jahr lang trainieren, kämpfen und leben sie wie Gladiatoren zu römischer Zeit. Höhepunkt ist ein sechswöchiges Camp im antiken Carnuntum bei Wien. Nicht nur Alltag und gesellschaftliche Stellung der Gladiatoren werden hier eindrücklich rekonstruiert. "Brot und Spiele" - unter diesem Motto wird auch die Bedeutung der Gladiatorenkämpfe für die römische Gesellschaft in den Blick genommen.

Das historische Experiment – wie auch der Film – geht der Frage nach, was in römischer Zeit die Faszination dieser Spiele um Leben und Tod ausmacht. Sie scheinen auch heute noch von besonderem Reiz zu sein, wie der Erfolg des Kinofilms "Gladiator" zeigt. Der Alltag eines Gladiators ist dagegen nicht immer so spektakulär.


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