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Wenn die Welt aus den Fugen gerät

Stand: 09.03.2023

Erdbeben: Wo sind die Gefahrenzonen?

Durchschnittlich einmal pro Jahr bebt die Erde mit einer Momenten-Magnitude von über 8,0. Erdbeben dieser Stärke können ganze Landstriche verwüsten und Tausende von Menschen töten. Die Ursache dieser Naturkatastrophen war jahrhundertelang ein Rätsel. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es eine schlüssige Theorie zur Entstehung von Erdbeben. Doch die nahm zunächst niemand ernst.

Erdbeben-Vorsorge: Können wir die Katastrophe verhindern?

Erdbebenstärken

Was je nach Stärke bei einem Erdbeben passieren kann:

  • 1-2: schwaches Beben, nur durch Instrumente nachzuweisen
  • 3: nur in der Nähe des Epizentrums zu spüren
  • 4-5: 30 Kilometer um das Zentrum zu spüren, leichte Schäden
  • 6: Tote und schwere Schäden in dicht besiedelten Regionen
  • 7: in weiten Gebieten stürzen Häuser ein, viele Tote
  • 8: Verwüstung im Umkreis von hunderten Kilometern, sehr viele Tote
  • 9: Verwüstung im Umkreis von tausend und mehr Kilometern, sehr viele Tote

Mit jedem Stärke-Punkt Unterschied steigt die Erschütterungsenergie um mehr als das 30-Fache. Ein Beben der Stärke 6 setzt rund 1.000-mal so viel Energie frei wie ein Beben der Stärke 4.

Wegeners bewegte Theorie

Karte der Erde mit der Darstellung der Kontinentalplatten und ihrer Drift | Bild: BR zum Audio mit Informationen Plattentektonik Kontinente in Bewegung

Am 6. Januar 1912 formulierte Alfred Wegener die Hypothese, dass die Kontinente im Lauf der Zeit "wandern". Vor hundert Jahren schien diese Vorstellung noch abwegig. Doch längst ist seine Theorie belegt. [mehr]

Heimtückische Welle

Nach dem schweren Erdbeben am 11. März 2011 bricht eine gigantische Tsunami-Welle über den Nordosten Japans herein, hier in Natori in der Präfektur Miyagi. DIe Folge des Tsunamis war die Atomkatastrophe in Fukushima. | Bild: picture alliance / dpa | Aflo/mainichi Newspaper zum Video mit Informationen Tsunamis Riesenwellen nach Erdbeben

Im Dezember 2004 forderte ein Tsunami in Südostasien rund 228.000 Menschenleben, im März 2011 überrollte eine Riesenwelle Japan und löste die Nuklear-Katastrophe von Fukushima aus. Was steckt hinter den zerstörerischen Erdbeben-Wellen? [mehr]

Beben menschengemacht

2011: Erdbeben in Lorca | Bild: picture-alliance/dpa zum Video mit Informationen Ursachen für Erdbeben Von Menschenhand ausgelöst

Dass der Mensch durch Eingriffe in die Natur Erdbeben auslösen kann, ist nicht neu. Die Förderung von Erdgas, Kohle und Erdöl sind Beispiele dafür. Auch das konstante Absenken von Grundwasser kann Erdstöße verursachen. [mehr]

Erdbeben-Vorhersage

Seismogramm | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio mit Informationen Tiere, Geologie, Monitoring Die Suche nach einer Erdbeben-Vorhersage

Die Vorhersage von Erdbeben ist unmöglich, sagen Wissenschaftler. Trotzdem suchen sie nach Vorzeichen, die verraten, wann und wo der Erdboden bald in Bewegung gerät. Dabei helfen Tiere und die Technik. [mehr]

Erdbeben in Japan 2011

Hier bricht bei der Mündung des Flusses Hei die Tsunamiwelle herein, nach dem schweren Erdbeben im Nordosten Japans am 11. März 2011. Starke seismische Aktivitäten und Verschiebungen tektonischer Platten können riesige Flutwellen, japanisch: Tsunamis auslösen. | Bild: picture-alliance/dpa zur Bildergalerie mit Informationen Erdbeben und Tsunami Die Katastrophe von Fukushima

Am 11. März 2011 erlebte Japan das schwerste Erdbeben seiner Geschichte. Die Flutwelle, die aus dem Beben entstand, verwüstete ganze Landstriche und führte zur Atomkatastrophe von Fukushima. Wie kam es zu dem Beben? Und welche Folgen hat es bis heute? [mehr]


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