Müllkippe Meer Was tun gegen die Plastikflut?

Von: Ortrun Huber

Stand: 28.02.2022 10:09 Uhr

Zwischen 19 und 23 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen jedes Jahr in die Gewässer der Welt - das entspricht fast zwei LKW-Ladungen pro Minute. Die Plastikflut bedroht Fische und Wasservögel, vergiftet die Ozeane und gefährdet Fortpflanzung und Wachstum der Meeresbewohner. Aber warum gelangt immer mehr Müll ins Meer? Was macht das mit der Unterwasserwelt? Und wie können wir die Plastikverschmutzung der Meere stoppen? Was gibt es für Lösungen? Wir haben recherchiert.

Ein Titan-Drückerfisch frisst vor der Insel Thilafushi auf den Malediven Plastikmüll. | Bild: picture alliance / NHPA/Avalon.red | Paulo de Oliveira

Tödlicher Trash: Viel zuviel Müll im Meer

Eine Meeresschildkröte schluckt eine Plastiktüte. | Bild: picture alliance / NHPA/Avalon.red | Paulo de Oliveira

Kunststoffabfälle werden von Meeresbewohnern wie dieser Schildkröte häufig mit Futter verwechselt.

Einkaufstüten, Trinkbecher, PET-Flaschen - rund um den Globus schwimmt tonnenweiße Kunststoffmüll in den Weltmeeren. Der Abfall findet sich im Tausende Meter tiefen Mariannengraben, an Stränden von Urlaubsparadiesen, in Nestern von Seevögeln und um den Hals von Schildkröten. Experten des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) gehen davon aus, dass die Kunststoffverschmutzung exponentiell wächst. Was auch daran liegt, dass immer mehr Plastikprodukte hergestellt werden. Seit den 1950er-Jahren ist die weltweite jährliche Kunststoffproduktion stetig gewachsen und in den letzten zwei Jahrzehnten sogar sprunghaft angestiegen. Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat sich die weltweite Plastikproduktion zwischen 2000 und 2019 fast verdoppelt. 

Laut einer Meta-Studie, die das AWI im Auftrag der Tierschutzorganisation WWF erstellt hat, wurden bis heute rund neun Milliarden Tonnen Kunststoffe produziert und auf der ganzen Welt verteilt. Allein zwischen 2003 und 2016 wurde so viel Plastik produziert wie in allen Jahren zuvor - und ein Großteil davon landet im Meer. Zwar gehen die Schätzungen weit auseinander, aber Experten gehen davon aus, dass sich heute zwischen 86 und 150 Millionen Tonnen Gewässern angereichert haben, Tendenz steigend. Nach Angaben der OECD befänden sich in den Flüssen bereits 109 Millionen Tonnen und in den Ozeanen 30 Millionen Tonnen Plastikmüll.

Im Strudel: Wo schwimmt am meisten Plastik?

Infografik: Menge an Plastikmüll in den Weltmeeren | Bild: Plastikatlas | Appenzeller/Hecher/Sack

Wenn Plastikabfall ins Meer gelangt, verbreitet er sich schnell überall im Ozean - von der Küste bis in die Tiefsee.

Plastik ist überall in den Ozeanen verteilt. Es schwimmt an der Oberfläche und sinkt ab in die Tiefsee. Zusätzlich gibt es aber, bedingt durch Meeresströmungen, auch besondere Müllsammelstellen. Fünf riesige Plastikstrudel haben sich mittlerweile auf den Weltmeeren gebildet. Alleine der Nordpazifische Müllstudel ("Great Pacific Garbage Patch") wird auf rund 1,6 Millionen Quadratkilometer geschätzt. Das ist ungefähr viereinhalbmal die Fläche Deutschlands.

Zusätzlich sammelt sich Kunststoffmüll aich besonders an Mündungen von Flüssen, die durch Ballungsgebiete fließen, in der Arktis, an Korallenriffen und Mangroven. Mehr über die "Tatorte" der Plastikvermüllung findet ihr auf einer interaktiven Karte des WWF. Hier seht ihr, wo Abfall weltweit schlecht gemanagt wird und sich die Plastikflut verstärkt.

Müll auf Wanderschaft: Woher kommt der Plastikabfall?

Plastikmüll am Strand | Bild: picture alliance/dpa | Athens Zaw Zaw

Exportierter Plastikmüll, der in Südostasien recycelt werden soll, wird mitunter nicht korrekt verwertet und landet dann auch am Strand.

Warum aber landet soviel Plastik ins Meer? Und woher stammt es? Eine große Herausforderung ist die Zunahme von Einwegartikeln. Einer Schätzung aus dem Jahr 2018 zufolge ist Einwegplastik für 60 bis 95 Prozent der weltweiten Plastikverschmutzung der Meere verantwortlich. In Europa verspricht zwar seit Juli 2021 ein EU-weites Verbot für Einwegplastik Abhilfe. Trotzdem gelangen in Europa einer Studie zufolge jährlich 307 bis 925 Millionen Müllteile ins Meer. Von diesen bestünden wiederum 82 Prozent aus Plastik - vor allem Flaschen, Verpackungen und Tüten.

Ein beträchtlicher Teil des Plastikabfalls entsteht zudem auf See: Mindestens 22 Prozent des Meeresmülls stammt aus der Fischerei. Dazu kommt der Abrieb von Autoreifen und Bremsen sowie der Windabrieb von kunststoffbeschichteten Oberflächen, von Mülldeponien, von Straßen und aus der Landwirtschaft. Und auch der küstennahe Tourismus trägt seinen Anteil zur Plastikverschmutzung der Meere bei.

Und dann ist da noch das Problem mit der Handelsware Plastikmüll: In Deutschland müssen laut Verpackungsgesetz 66 Prozent des Plastiks, das im Gelben Sack oder der Gelben Tonne landet, wieder zu Kunststoff recycelt werden. Viele der Abfälle werden aber nicht bei uns wiederverwertet. Etwa 20 Prozent des deutschen Verpackungsmülls wandert ins Ausland, wo zertifizierte Recyclingunternehmen die Verwertung übernehmen. Inzwischen geht der deutsche Plastikmüll meist in EU-Länder wie die Niederlande oder Polen. Jedes Jahr exportiert Deutschland aber, wie viele andere westliche Länder, auch hunderttausende Tonnen Kunststoffabfall nach Südostasien. Insgesamt war Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2020 EU-weit größter Plastikmüll-Exporteur. Mittelfristig geht die Menge von exportiertem Kunststoff hierzulande allerdings zurück: 2020 wurde acht Prozent weniger Kunststoffmüll im Vergleich zum Vorjahr und 33 Prozent weniger als noch vor zehn Jahren ausgeführt.

Von Plankton bis Pottwal: Plastik gefährdet die komplette Unterwasserwelt

"Plastikmüll durchringt das gesamte System des Ozeans - vom Plankton bis zum Pottwal. Für fast alle Artengruppen des Meeres sind bereits negative Auswirkungen von Kunststoffmüll nachweisbar."

Heike Vesper, Leiterin des Fachbereiches Meeresschutz, WWF Deutschland

Bedrohte Tierwelt: Warum Plastikmüll für marine Arten so gefährlich ist  

Basstölpel mit Plastikmüll im Schnabel  | Bild: picture alliance / blickwinkel/C. Wermter

Seevögel nutzen Kunststofffolien und Netze als Nistmaterial und bringen sich und ihren Nachwuchs dadurch in Gefahr.

Plastikmüll sorgt dafür, dass unzählige Seevögel und andere am und im Ozean lebende Arten verenden. Viele Meeresbewohner verheddern sich in Plastik oder verwechseln Kunststoffabfälle mit Nahrung. Vor allem Verpackungsmaterialien und ring- oder schnurartige Müllteile sind für marine Lebewesen hochgefährlich. Meeresschildkröten, vor allem junge Tiere, sterben beispielsweise regelmäßig an Plastikteilen im Magen-Darm-Trakt. Dabei werden die Schildkröten nicht etwa optisch vom Müll angezogen, weil sie eine schwimmende Plastiktüte für eine Qualle halten. Entscheidend ist, dass Plastikteile, die länger im Wasser schwimmen, von Algen und Mikroorgansimen überzogen werden. Der Geruch dieser Biomasse täuscht den Schildkröten vor, dass Plastik sei Futter, wie Forscher nachweisen konnten. Meeresbiologen befürchten, dass sich neben den Schildkröten auch andere Meeresbewohner von dem nach Futter riechenden Plastik täuschen lassen.

Auch Arten, die ihr Futter nicht durch den Geruch identifizieren, wie beispielsweise Mantarochen oder Walhaie, sind durch Plastikreste im Meer gefährdet. Sie filtern täglich hunderte bis tausende Kubikmeter Meerwasser und nehmen so bei der Nahrungsaufnahme Plastik auf, wenn sie durch verunreinigtes Plankton schwimmen.

Plastikmüll bedroht Korallen im Korallenriff in Indonesien | Bild: picture alliance / Eibner-Pressefoto

Kunststoffabfälle beeinträchtigen Korallenriffe überall im asiatisch-pazifischen Raum.

Korallen macht der Plastikabfall im Meer ebenfalls schwer zu schaffen. Nach Angaben des WWF ist schon jedes dritte Korallenriff in der asiatisch-pazifischen Region mit Makroplastikteilen belastet. Forscher stellten fest, dass Plastik die Korallen wundrubbbelt, sie mit Bakterien infiziert und ihnen das Licht raubt. So können die mit den Korallen symbiotisch verbundenen Algen keine Photosynthese mehr betreiben.

Selbst im Magen von großen Meeressäugern wie Delfinen und Walen werden ganze Plastikarsenale gefunden: Tüten, Flaschen, Feuerzeuge, Zahnbürsten, Einmalrasierer, Schuhe, Schläuche, Schnüre. Die meisten Meeressäuger, die Plastik verschlucken, werden entweder tot gefunden oder müssen getötet werden, um ihnen weiteres Leid zu ersparen. Plastikteile sind allerdings nicht nur im Magen der Tiere nachweisbar, sie werden auch in deren Kot und im Erbrochenen gefunden. Größere Teile können die Nährstoffaufnahme blockieren und den Verdauungstrakt beschädigen. Giftige Inhaltstoffe sammeln sich zudem im Gewebe an und verändern so den Hormonhaushalt und Stoffwechsel der Tiere, was wiederum Wachstum und Fortpflanzung beeinflusst.

Gefahr aus der Shampoo-Flasche: Wieso Mikroplastik das Wasser verseucht

Mikroplastik in Kosmetik  | Bild: picture alliance / dpa | Stefan Sauer

Anders als in diesem Kosmetik-Produkt sind viele Mikroplastik-Partikel in Kometika so klein, dass sie für das Auge unsichtbar sind.

Mikroplastik ist überall. Im Boden, in der Luft - und auch im Wasser. Die kleinen Plastikpartikel - zwischen wenigen Mikrometern bis zu einem halben Zentimeter groß - sind Grundmaterial der Kunststoffproduktion und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Mikroplastik wird gezielt von der Industrie in vielen Haushaltsprodukten eingesetzt, zum Beispiel in Waschmitteln und in Kosmetik- und Pflegeprodukten wie Bodylotions, Shampoos und Peelings. Über Abfluss und Kanalisation wandern diese Plastikpartikel in die Kläranlagen, wo sie aufgrund ihre geringen Größe aber zumeist nicht aus dem Wasser entfernt werden können und daher schließlich im Boden oder in den Gewässern landen.

Zugleich zerfällt das im Meer schwimmende Plastik zu immer kleineren Partikeln, die nicht mehr aus dem Wasser herausgefiltert werden können. Studien zeigen, dass selbst wenn kein neues Plastik mehr in die Meere eingebracht würde, sich die Menge an Mikroplastik in den Ozeanen und an den Stränden zwischen 2020 und 2050 mehr als verdoppelt. Nach Angabe des Alfred-Wegener-Instituts könnten bis zum Ende des Jahrhunderts Meeresgebiete von der zweieinhalbfachen Fläche Grönlands ökologisch riskante Schwellenwerte der Mikroplastikkonzentration überschreiten. Dieser Wert sei in bestimmten Hotspots wie dem Mittelmeer, dem Ostchinesischen Meer und Gelben Meer sowie in arktischem Meereis bereits erreicht, so die Wissenschaftler.  

Vermüllte Weltmeere: Wie die Plastikkrise den Lebensraum Ozean bedroht 

Wie stark die Verschmutzung bereits das Ökosystem Ozean bedroht, bilanziert eine aktuelle Meta-Studie des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) im Auftrag des WWF. Der Befund: Das Ausmaß der globalen Plastikkrise ist dramatisch. Dabei ist bislang nur ein Bruchteil der massiven Folgen erforscht. Ein Gespräch mit der AWI-Meeresbiologin Melanie Bergmann.

Sammelwut statt Plastikflut: Werden wir den Kunststoff wieder los?  

Einige Umweltverbände und Privatinitiativen haben dem Müll im Meer den Kampf angesagt. Nicht alle sind unumstritten, denn die Meinungen über die richtige Methode, die Effektivität und auch die Umweltverträglichkeit der Müllabfuhr auf dem Meer gehen auseinander. Wir stellen hier zwei Beispiele vor:



Fishing für Litter des Naturschutzbund Deutschland (NABU):

Die Idee ist einfach und sie ist effektiv: Warum nicht den Kunststoffabfall dort einsammeln, wo er sich tagtäglich ohnehin sammelt - in den Netzen der Fischerboote. An Nord- und Ostsee erhalten Küstenfischerinnen und -fischer große Sammelsäcke, in denen sie den Müll, der sich in den Netzen verfängt, in den Hafen transportieren können. Hier stehen Container für die Entsorgung bereit. Der Müll wird zudem aufwändig sortiert und dokumentiert, um Informationen zur Zusammensetzung und Herkunft der Abfälle zu sammeln.

Seit 2011 ist die Zahl der beteiligten Fischerinnen und Fischer auf 170 gestiegen, die in 18 Häfen deutschlandweit die "gefischten" Abfälle effektiv entsorgen. Gemeinsam mit der Hochschule Magdeburg-Stendal untersucht der NABU dabei auch die mögliche Wiederverwertung der gefischten Kunststoffe. In einigen europäischen Staaten wird das "Müllfischen" bereits seit 2004 durch die in Dänemark gegründete Organisation KIMO durchgeführt.

The Ocean Cleanup

Auch die gemeinnützige Stiftung The Ocean Cleanup versucht, Plastikmüll im Meer wieder einzusammeln. Was so einfach klingt, ist allerdings komplex und teuer. 2012 startete der Niederländer Boyan Slat eine Crowdfunding-Kampagne um mit einer langen, zu einem Halbrund geformten schwimmenden Röhre Unrat an der Wasseroberfläche einzufangen. Nach einigen Startschwierigkeiten - die schwimmende Barriere war technisch noch nicht ausgereift und hielt dem Seegang nicht stand - beseitigt das System mittlerweile an der Oberfläche schwimmende Plastikteile, die im Nordpazifischen Müllstudel ("Great Pacific Garbage Patch") herumwirbeln. Zudem wurde 2019 der "Interceptor" gestartet, ein autonomes System zum Sammeln von Plastikverschmutzung aus Flüssen, bevor sie das Meer erreichen.

Kritiker bemängeln allerdings die geringe Effektivität und Nachhaltigkeit des Projekts. Die schwimmende Barriere könne nur einen kleinen Beitrag zur Reinigung der Meere leisten, kritisieren beispielsweise Forschende des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung in Bremen. Demnach würden die Bemühungen des Projekts in geschätzten 20 Jahren keine spürbaren Auswirkungen auf die Plastikmenge im Meer haben. Meeresbiologen kritisieren zudem, dass The Ocean Cleanup das Ökosystem in einer dünnen Schicht direkt unter der Wasseroberfläche, das sogenannte Neuston, empfindlich störe. Zudem entstünden bei der Plastikfischerei mit Schleppnetz durch den Einsatz der Versorgungsschiffe große Mengen des Klimagases CO2.

Meeresforschung: Wir wissen noch lange nicht, was uns blüht

"Erfasst und erforscht ist erst ein Bruchteil der Folgen, doch die dokumentierten Schäden durch Plastik sind beunruhigend und müssen als Warnsignal für ein weit größeres Ausmaß verstanden werden, besonders beim derzeitigen und prognostizierten Wachstum der Plastikproduktion."

Dr. Melanie Bergmann, Meeresbiologin, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung 

Der Weg aus dem Plastikstrudel: Was jeder tun kann

Eine Frau sammelt Plastikmüll am Strand von St. Ives, Cornwall, Großbritannien. | Bild: picture alliance / Global Warming Images | Ashley Cooper

Was jeder tun kann: In der Umwelt herumliegenden Müll aufsammeln und korrekt entsorgen.

Weltweit wird ständig mehr Kunststoff für Produkte und Verpackungen produziert und das meiste davon gleich nach Gebrauch wieder weggeworfen. Ein ewiger Kreislauf, den es zu durchbrechen gilt, wenn wir die ständig wachsen Plastikflut eindämmen wollen. Dass das gehen kann, zeigt die Studie eines internationale Forscherteams. Sie empfehlen unter anderem drei Maßnahmen, mit deren Hilfe man das Plastikproblem in den Griff bekommen kann:

1. Einsammeln und Entsorgen  
Während wir Plastikabfall in der Regel in gelbe Säcke oder Tonnen werfen, damit der Kunststoff recycelt werden kann, ist das nicht überall so. Abfallsammelquoten müssten in Ländern mit mittlerem und geringem Einkommen deutlich ausgeweitet werden. So würde der Plastikmüll wenigstens nicht mehr in der Umwelt landen, sondern zumindest auf Müllhalden oder in Verbrennungsanlagen.

2. Recycling und Wiederverwerten   
Plastik ist ein Rohstoff, den es immer wieder zu nutzen gilt, um die Menge an neu produziertem Kunststoff zu senken. Dazu muss die Quote beim Recycling deutlich erhöht werden. Denn auch bei uns wird nur ein Bruchteil des Kunststoffes wiederverwertet.

3. Verringern und Ersetzen
Alternativen für Plastik-Verpackungen, mehr Mehrweg- statt Einwegprodukte und der Einsatz anderer Materialien wie Papier oder die Weiterentwicklung kompostierbarer Kunststoffe könnten die Plastikflut zusätzlich eindämmen.