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Binnenwüsten Wüsten weit weg vom Ozean

Die Wüste Gobi zählt zu den bekanntesten Binnenwüsten der Erde. Diese Wüsten sind so trocken, weil sie weit entfernt von Ozeanen liegen. Luftmassen, die sie erreichen, haben den größten Teil ihrer Feuchtigkeit bereits auf dem Weg über den Kontinent verloren.

Published at: 15-2-2023

So kann eine Binnenwüste auch aussehen - die Wüste Gobi in der Mongolei. Wie entstehen Wüsten? Welche Wüsten gibt es weltweit? Und warum dehnen sich die Wüsten der Erde aus? Wüsten sind ein faszinierender Lebensraum für eine besondere Tier- und Pflanzenwelt. Hier erfahrt ihr spannende Fakten über die trockensten Gebiete der Welt. | Bild: picture-alliance/dpa

Fast alle Binnenwüsten befinden sich im Zentralbereich des größten Kontinents: Asien. Die Wüste Gobi in der Mongolei und in China gehört dazu. Genau wie die Dsungarei oder die Taklamakan in China. Und auch die Wüsten Karakum und Kysilkum in Turkmenistan, Usbekistan und Kasachstan. Aber auch die Trockenheit der enorm großen Zentral- und Ostsahara ist durch Kontinentalität geprägt.

Binnenwüsten - weit entfernt von Ozeanen und deshalb so trocken

In Binnenwüsten fällt kaum Niederschlag, weil sie so weit von Küsten entfernt sind. Die Luftmassen haben den größten Teil ihrer Feuchtigkeit bereits auf dem Weg über den Kontinent abgegeben. Häufig wird die Trockenheit auch durch Gebirgszüge verstärkt.

Schnee und Eis in der Wüste - in Binnenwüsten keine Seltenheit

Im Unterschied zu einer Wendekreiswüste wie der Sahara gibt es in den Binnenwüsten Jahreszeiten. In den mittelasiatischen Trockengebieten kann im Winter durchaus Schnee fallen und die Temperatur auf minus 40 Grad Celsius und sogar darunter fallen. Im Sommer steigen sie auf bis zu plus 50 Grad.

Von der Wüste Gobi bis zur Wüste Taklamakan - die Binnenwüsten der Welt

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